Neubau Badehaus 

Badi Mammern

Die Seebadi liegt in einmaliger geografischer Umgebung am westlichen Ufer des Untersees. Von der sanft nach Westen abfallenden Liegewiese geniessen die Badegäste den weiten Blick über das Seebecken zu den Hügelformationen im Hintergrund. An langen Sommerabenden krönen spektakuläre Sonnenuntergänge das Panorama. Diese Landschaft hat den Entwurf des kleinen Badehauses inspiriert. Die festlich heitere Architektur feiert die Landschaft und trägt zum sinnlichen Erlebnis bei, welches vom Baden seit Menschengedenken ausgeht. 

«Wie ein weiterer Obstbaum steht der 16-eckige Holzpavillon auf dem leicht zum Ufer hin abfallenden Grundstück. Dank seiner runden Form wird er sozusagen von der Wiese umspült und stellt sich dem Ausblick nicht in den Weg. Der Zentralbau strahlt trotz seiner bescheidenen Dimensionen eine selbstbewusste Präsenz aus. Die beziehungsreiche Formensprache weckt alle Arten von Assoziationen, die von Eisdiele, Rundtempel oder Gartenpavillon bis zum chinesischen Teehaus im Park Sanssouci in Potsdam reichen. Dieser letzte Vergleich wird vom feinen, mit Kupfer gedeckten Dach mit erhöhter Mittelzone hervorgerufen, die ein Oberlicht für den Officebereich enthält. Dank seiner stimmungsvollen, unmittelbar ansprechenden Form wirkt der Neubau vertraut und doch eigenständig». (Zitat aus «Kleinod am See». Beitrag von Christoph Wieser im St. Galler Tagblatt vom 25.8.2018 zur Artikelserie «Gutes Bauen in der Ostschweiz“)

Neubau Badehaus Seebadi Mammern

2018

Verfahren

Direktauftrag

Bauherrschaft

Politische Gemeinde Mammern

Architektur

Lauener Baer Architekten

Mitarbeit

Michael Steiger

Fotos

Donatus Lauener

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