Provisorisches Seminargebäude Universität St. Gallen

Glasblöcke Die gestalterische Idee für den Einbau von provisorischen Auditorien und Seminarräumen in der Rohbaustruktur der Sporthalle knüpft nahtlos an deren Entwurfskonzept an. Oberste Zielsetzung ist es, für die Übergangszeit von drei bis vier Jahren, trotz limitierter finanzieller Mittel eine architektonisch qualitätsvolle Infrastruktur bereitzustellen, welche dem universitären Lehrbetrieb gerecht wird. Eine klare räumliche Organisation soll den rund 1200 Studenten trotz der hohen Dichte an provisorischen Einbauten jederzeit eine problemlose Orientierung im Gebäude garantieren. Das erforderliche Raumprogramm bedingt eine maximale Ausnützung des Rohbauvolumens. Grundlage für die doppelgeschossige Ausnützung der lichten Hallenhöhe von 7.40m bilden drei verglaste Raumblöcke, welche freistehend auf dem Hallenboden nebeneinander gesetzt werden.

Provisorisches Seminargebäude im Rohbau der Sporthalle

Universität St. Gallen

2007-2010

Verfahren

Offener Projektwettbewerb, 1. Preis

Bauherrschaft

Hochbauamt des Kantons St. Gallen

Architektur

Lauener Baer Architekten

Mitarbeit

Andrea Waeger, Miriam Abadir

Fotos

Beat Bühler, Zürich