Neubau Sporthalle Universität St. Gallen

Gebaute Landschaft Aus den natürlichen topografischen Linien der Hügelkuppe «Ölberg» stossen drei künstliche Plateaus, die sich unterschiedlich ausbreiten, überlagern und mit der Sportplatzebene als viertem Plateau verwachsen. Aus diesem Disput resultiert eine präzise, wunderbare Verschmelzung von natürlicher Landschaft und gebauter Architektur. Sie breitet sich elegant und weiträumig aus, fast wie wenn kein Eingriff stattgefunden hätte. Das Haus auf dem Ölberg bleibt in seiner etwas melancholischen Einsamkeit unberührt.  (Auszug Jurybericht)

Raumgeflecht Die Staffelung in die Tiefe erzeugt eine innere Transparenz, eine Sequenz verschieden proportionierter, hintereinander verflochtener Räume. Sie sind der pulsierende Rahmen vielfältiger, dynamischer Aktivitäten. Die Dialektik zwischen äusserer Ruhe und innerer Vitalität wird zu einem fundamentalen Thema des Projektes. Gleichzeitig stiftet die In-Sich-Gekehrtheit der räumlichen Disposition eine Ruhe von hoher Konzentration. Für den Sportbetrieb stellen sich dadurch optimale Bedingungen ein. Ausschliesslich nach Norden gerichtete Bänderungen in den Schnittstellen der Trakte eröffnen eine attraktive Belichtung und steigern das strukturelle Konzept des Gebäudes. (Auszug Jurybericht)

Die drei rückwärtigen Provisoriumsbauten waren zum Zeitpunkt des Projektwettbewerbs nicht geplant.

Neubau Sporthalle Universität St. Gallen

2011

Verfahren

Offener Projektwettbewerb, 1. Preis

Bauherrschaft

Hochbauamt des Kantons St. Gallen

Architektur

Lauener Baer Architekten

Mitarbeit

Andrea Waeger, Miriam Abadir

Fotos

Beat Bühler, Zürich