Saurer Hochhaus Arbon

Projektstudie Gesamtsanierung

Baudenkmal Das 1960 erbaute, elfstöckige Wohnhochhaus wurde vom Freiburger Architekten Georges-Pierre Dubois entworfen und geplant. Seine prägnante Architektursprache wurde stark von von der 1952 fertig gestellten Wohnmaschine „Unité d’Habitation“ in Marseille des Architekten Le Corbusier beeinflusst. Über einer sichtbaren Pfeilerkonstruktion im Erdgeschoss erhebt sich scheinbar schwebend das in Sichtbeton ausgeführte Scheibenhochhaus über einer längsrechteckigen Grundfläche. Ein plastisches Fassadenraster mit perforierten Balkonbrüstungen und Brisoleils gliedert den markanten Baukörper. Die 95 Wohnungen, teilweise mit halbversetzten Grundrissen werden durch Laubengänge erschlossen. Das Saurer-Hochhaus gilt als eines der herausragenden Baudenkmäler im Kanton Thurgau aus der Nachkriegsmoderne und steht seit 2018 unter Schutz.

Mehrwert Architektur Im Rahmen der Projektstudie wird untersucht, wie der architektonische Zeitzeuge unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Gesichtspunkte dem „Stand der Technik“ angepasst werden kann. Über die Lösung technischer und energetischer Problemstellungen hinaus (Erdbebensicherheit, Gebäudehülle, Schallschutz, Haustechnik, Brandschutz, Hindernisfreiheit) soll durch die erforderlichen baulichen Anpassungen ein architektonischer Mehrwert entstehen, welcher dem identitätsstiftenden Wohnhochhaus zusätzliche Attraktivität verleiht. 

Saurer Hochhaus

Projektstudie Gesamtsanierung

2022

Verfahren

Direktauftrag

Bauherrschaft

Pensionskasse der Saurer-Unternehmungen

Projektstudie 2022

Lauener Baer Architekten / PLANKULTUR

Mitarbeit

Jean Hartmann, Felix Wolfrum, Adam Witzig, Noah Wider

Fotos

Donatus Lauener