Geschichte Das Regi-Areal liegt am östlichen Ende der Bahnhofstrasse, im Zentrum von Eschlikon. Die heutige Bebauung wird geprägt durch die ehemaligen Fabrikgebäude der Metallwarenfabrik Gebr. Spring GmbH. Der Ursprung des grossen Shed-Traktes ist bereits auf dem historischen Luftbild von 1953 gut erkennbar. Zwei eingeschossige, aneinandergereihte Baukörper liegen rechtwinklig zur Bahnhofstrasse in der grünen Wiese, direkt vor dem markanten Schulhaus von Albert Brenner aus dem Jahre 1893
Quartett Das städtebauliche Konzept nimmt die vorgefundenen Qualitäten auf, und lässt die Geschichte des Ortes durch ein wohl temperiertes Zusammenspiel von vier charakteristischen Solisten weiterklingen. Die städtebauliche Ordnung verleiht der Melodie das Grundthema, während das Konstruktionsraster der bestehenden Fabrikhallen den Rhythmus bestimmt. Die vier Protagonisten des Quartetts setzen die Akzente im Stück. Ausgangspunkt für den Bebauungsvorschlag bildet der zweigeschossige Shedbau, dessen Grundstruktur weitgehend erhalten wird. Das historische Fabrikgebäude von 1871 an der Bahnhofstrasse wird durch einen kubischen Neubau ersetzt, welcher die Massstäblichkeit der historischen Strassenbebauung respektiert.
Architektur Der Architektonische Ausdruck der neuen Überbauung leitet sich direkt aus dem Bestand ab. Die räumliche Dichte der Anlage und die charakteristische Atmosphäre verleihen der Siedlung eine starke Identität.
Die Geschichte des Fabrikationsstandortes lebt in der Dachform und im Fassadenmaterial der beiden Hauptbauten weiter. Die beiden peripheren Baukörper beziehen sich über ähnliche Fensterproportionen und die Rhythmisierung der Fassaden auf die Shedbauten und verbinden sich über das Fassadenmaterial und die ruhige Dachform gleichzeitig mit den umliegenden Bauten im Quartier.
Aussenräume Die eingeschossige Shedhalle wird zurückgebaut und durch ein dreigeschossiges Wohnhaus ersetzt, welches sich aus der Tragstruktur der darunter liegenden Tiefgarage entwickelt und die Dachform der alten Halle übernimmt. Zwischen altem und neuem Shedbau entsteht ein klar gefasster Platz, welcher das identitätsstiftender Zentrum der neuen Siedlung bildet. Nordseitig wird das neue Ensemble durch das neue Langhaus an der Schulstrasse ergänzt, welches den Bestand an seinem Standort ersetzt.